Dr. Matthias Lange auf auf www.klassik.com, 23. November 2011 | Label: Carus

Die Solistenriege agiert, angeführt von den beispielhaft singenden Sopranen Dorothee Mields und Anja Zügner, sehr ansprechend - Alexander Schneider mit klangschönem Altus, die beiden Tenöre Jan Kobow und Tobias Mäthger mit der notwendigen Präsenz und konzentrierten Strahlkraft.

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Tobias Roth auf www.klassik.com, 19. Juni 2011 | Label: naxos

"... besonders Schneider entlockt seiner Stimme einen weit tragenden, durchsichtigen Klang, der in den vielen langen Leidenstönen Pergolesis schlichtweg berührt ..."

Udo Badelt für den "Tagesspiegel", Dezember 2010
Konzert von "Polyharmonique" im Berliner Radialsystem, Ende Dezember 2010

Die Renaissance- und Barockgesänge und Motetten von Heinrich Schütz, Claudio Monteverdi oder Giovanni Gabrieli, die das von Countertenor Alexander Schneider gegründete Ensemble Polyharmonique singt, feiern alle nur eines: Die Freude über die Geburt Jesu. Aufgereiht in einer Linie präsentiert sich die Gruppe auf dem Podium – 90 Minuten lang. Langeweile droht trotzdem zu keiner Sekunde, und das liegt nicht daran, dass Sänger und Musiker ständig ihre Position wechseln, sondern an ihrer musikalischen Geschlossenheit. [...] Samtig, geschmeidig und intonationssicher ist Schneiders Altus, wenn auch nicht allzu groß, aber wenn er sich über die anderen Stimmen erhebt, scheint in ihm der reine Geist zu erklingen. [...] Jedes Instrument nur ein Farbtupfer, der das Klangbild um eine Nuance bereichert. [...] Wenn sich die Stimmen bei „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „In dulci jubilo“ von Michael Praetorius mischen, versetzt ihren Weg gehen und im letzten, innigen Ton wieder zusammenfinden, scheint ein Feuer in der bitterkalten Winternacht zu brennen.

www.musica-dei-donum.net, September 2009

Heinrich Schütz (1585-1672): Geistliche Chor-Music 1648
Dresdner Kammerchor, Cappella Sagittariana Dresden, Dir: Hans-Christoph Rademann, Label:Carus

But the choir gives excellent performances: the sound is crisp and clear, also thanks to the lack of vibrato; diction, articulation and phrasing are immaculate. There are also impressive deliveries by soloists from the choir. The altos David Erler and Alexander Schneider give a particular moving performance of "Auf dem Gebirge" [...]

www.musica-dei-donum.net, September 2009

Vergleich von 3 Aufnahmen (Koopmann/Wilson/Eichhorn) "Das jüngste Gericht" von Dieterich Buxtehude

In the alto department only Klaus Eichhorn has a singer who fully satisfies: Alexander Schneider has a beautiful and flexible voice and blends well with the tenor and the bass with whom he has several trios to sing [...]

Süddeutsche Zeitung, 03.04.09
Konzert München "Brockespassion-G.F.Händel"

Hemmungslos, teils nur durch eine leise Begleitung eines Cellos, des Cembalos und der Laute gestützt, geben sich Tenor Colin Balzer als Petrus und Altist Alexander Schneider als Judas ihrem Leid und Selbstvorwürfen hin. Das ist nicht minder ergreifend. Zweifellos ist es dabei die große musikalische Qualität aller Aufführenden, die diese starke Dramaturgie so deutlich offenbart [...]

SONUS (Agentur für Alte Musik) über Alexander Schneider, Januar 2009

Alexander verfügt über einen angenehm gerade geführten, schlanken und beweglich-leichten Altus, der somit auch flotteren Passagen und langen Koloraturen bestens angemessen ist. Dennoch klingt seine Stimme aber nicht dünn oder luftig, sondern besitzt eine starke Substanz, so dass sie selbst in akustisch schwierigen Räumen ausgezeichnet trägt und im Zusammenklang mit anderen Stimmlagen oder Instrumenten nicht leicht in's Hintertreffen gerät. Dazu singt er mit großer, natürlich wirkender Musikalität, gestaltet spannungsreich und nah am Text.

Opernglas, Februar 2008
Olympiade - Schwetzingen

[...] in der klangschönen, duftig ausgewogenen Ombra-Szene "Die Liebe soll dich mit meinem Traum versöhnen" im 1. Akt erreichte er eine wirklich überzeugende Sensualität [...]

Scala, Januar 2008
Olympiade - Schwetzingen

[...] auch gesungen wird "historisch informiert" ... sehr fein getönt von Altus Alexander Schneider.

Rhein-Neckar-Zeitung, 26./27. Januar 2008
Konzert "Sportliches Barock" im Rokokotheater Schwetzingen

[...] Auch die Arien enthielten so viel Affektreichtum, dass für Theorbenspieler Wolfgang Katschner die Bezüge zum Sportlichen klar auf der Hand lagen. Mal sah er den Altus Alexander Schneider in der Rolle einer freundlichen Springreiters, dann als erfolglosen Schachspieler kurz vor dem Selbstmord. Die schöne Farbe und Geschmeidigkeit seiner schlanken Stimme verlor Schneider dabei nie.

Rhein-Neckar-Zeitung, 24. Januar 2008
Lesung aus dem Roman"Der Virtuose" im Kurpfälzischen Museum Heidelberg

Der Altus Schneider brillierte ebenfalls in seinem Fach: [...] in den Arien ... beschwor er eine durchaus authentische Atmosphäre.Dabei entfaltete sich in den höheren Lagen das besondere Timbre seiner Stimme.

opernnetz.de, Dezember 2007
Olympiade - Schwetzingen

[...] Alexander Schneiders Altus besticht durch ungemein reine Klangfarbe und ambivalente Emotionalität ...

Rhein-Neckar-Zeitung, Juli 2007
Liederabend in Heidelberg

[...] Schneiders Stimme nahm sofort für sich ein: tonschön, facettenreich, höhersicher und weniger dem androgynen als vielmehr dem betörend-erotischen Klangideal etwa eines Andreas Scholl verpflichtet, interpretierte der Sänger [...] hinreißend in der musikalischen Formulierung und vokalen Präsentation.

Mannheimer Morgen, Juli 2007
Liederabend in Heidelberg

[...] Hier, auf muttersprachlichem Gelände, ist auch die Differenzierungslust und -kunst des Alexander Schneider im Zenit. [...] Seine Stimme folgt den Affekten sehr genau [...] ihr Timbre ist balsamisch.

Pressebüro Lies, 06. Juni 2004
I Confidenti, „Capriole d'amore”, Händelfestspiele Halle 2004

In der Rolle des hin- und hergerissenen Sandro empfahl er sich mit einer beeindruckenden Stimme für ausgewachsene Opernpartien. ...“

Dresdner Neueste Nachrichten, Ostern 2004, Sybille Graf
Konzert mit dem Ensemble Alte Musik Dresden, Kreuz und Auferstehung

„... sang mit kluger Diktion und meisterte die ungewöhnliche, manchmal durchaus bizarr geführte Chromatik bestens. ...“

Märkische Allgemeine Zeitung, irgendwann im April 2002, Klaus Büstrin
I Confidenti, „Capriole d'amore”

„… Mit der Schönheit und der Wärme seiner Stimme überzeugte Alexander Schneider als schwärmerischer Sandro. ...“

Dresdner Neueste Nachrichten, 14. Mai 2001, Sybille Graf
Solokonzert mit dem Ensemble Alte Musik Dresden

„... Gleichwohl zeigte sich der Altus sehr versiert in der musikalischen Gestik, brachte er – stets absolut textorientiert – mit seiner kraftvollen, geschmeidigen Stimme viele Facetten zum Leuchten. Seine stimmlichen Tugenden vereinbart Schneider mit deutlicher Sprache. ...“

Opernwelt, Februar 2000, Bernd Feuchtner
„La Sorella amante“, Neuköllner Oper

“… Der junge Countertenor ist so ein durchtriebener Bengel, solch ein – typisch italienisch wehleidiger – Prinz, daß man sich in ihn verlieben muß. Zumal er eine hinreißende, natürliche Stimme hat...“

Deutschlandfunk Köln, Musikjournal, 20. Dezember 1999, Reinhard Oehlschlägel
„La Sorella amante“, Neuköllner Oper

Der in arge Gefühlsverwirrungen geratene Lelio, mit dem der junge Altus Alexander Schneider ein famoses Bühnendebüt gibt. Mit temperamentsprühender, blitzblanker Deklamation und großer kantabler Biegsamkeit setzt er delikate stimmliche Akzente...“

Berliner Zeitung, 7. Dezember 1999, Peter Uehling
„La Sorella amante“, Neuköllner Oper

“… Während Alexander Schneider das Kunststück fertigbringt, seinen Altus zum überzeugenden Stilmittel des von ihm verkörperten Teenagers zu machen, ...“