Alexander Schneider

Foto © Lubica Habart

Alexander Schneider wurde in Frankenberg/Sachsen geboren. Von 1987 bis 1996 war er Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Ab 1997 studierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Peter Herrmann. 2004 erhielt er sein Gesangs- und Pädagogendiplom. Zudem besuchte er Meisterkurse von David Cordier, Jeffrey Gall und Peter Kooij. Er ist Preisträger des Wettbewerbes „Musica Antiqua“ in Brügge 2002.

Der Altist arbeitet mit vielen namhaften Ensembles zusammen, darunter Cantus Cölln, Concerto Palatino, Collegium Vocale Gent, Akademie für Alte Musik Berlin, Absolut Ensemble New York, Rheinische Kantorei, Ricercar Consort,Vox Luminis, Sette Voci, Dresdner Kammerchor, Ensemble Amarcord, Musica Fiata Köln und die Lauttencompagney Berlin.

Er sang unter der Leitung namhafter Dirigenten, u.a. Philipp Herreweghe, René Jacobs, Kristian Järvi, Stephen Stubbs, Herrmann Max, Howard Arman, Joshua Rifkin, Philippe Pierlot, Wolfgang Katschner, Martin Haselböck, Marcus Creed, Attilio Cremonesi, Hans Chr. Rademann und Konrad Junghänel. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren diese Arbeit.

Das Musiktheater führte ihn an das Theater Heidelberg, die Oper Leipzig, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, das Theater Gera und das Schlosstheater Potsdam im Neuen Palais. Am Theater Luzern stand er als Oberon in Brittens "Midsummer Night's Dream" auf der Bühne. Zur Welturaufführung der Jazz-Oper „Casanova“ von Daniel Schnyder gastierte er in Gstaad/Schweiz und New York City/USA.

Er gründete das Ensemble Polyharmonique und führt Sänger aus ganz Europa zusammen, um Projekte mit Musik der Zeit der Spätrenaissance bis hin zur Zeit des Barock zu realisieren.

Das Barockorchester Solamente Naturali Bratislava und andere renommierte Instrumentalisten der Alten Musik, wie David van Bouwel und Klaus Eichhorn oder die Lautenistin Ophira Zakai sind seine musikalischen Partner.

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